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Chronik der DJK Don Bosco Bamberg

So hat einst alles begonnen...

Chronisten:

bis 2011 - Andreas Baumgärtel

ab 2012 - Günter Ziegler

 

  1950 - 1952

So hat einst alles begonnen...

Zu Beginn muss die Frage aufgeworfen werden: wie kam es zu dem für einen Außenstehenden vielleicht etwas seltsamen Namen DJK Don Bosco Bamberg? Die Gründungsmotivation liegt sicherlich im damaligen Knabenhort Canisiusheim in der Hornthalstraße. Unter den Leitsätzen der Deutschen Jugendkraft (der Name entstand aus dem Bibelspruch „aus der Jugend kommt die Kraft"), junge Menschen zu fördern, die Sport unter christlichen Aspekten ausüben, entstand aus dem Engagement des damaligen Heimleiters Pater Feuerlein am 13.07.1950 in einer feierlichen Stunde die DJK Don Bosco Bamberg.


Urkunde Pater Feuerlein

 Pater Feuerlein übergibt Alois Dormann die Gründungsurkunde

Der Verein bestand zunächst aus zwei Abteilungen, der Tischtennis- und eben der Fußballabteilung. Diese setzte sich zum größten Teil aus Schülern des Canisiusheims zusammen. Unter der eifrigen und hervorragenden Leitung von Pater Feuerlein nahmen zunächst eine Schüler- und eine Jugendmannschaft am Spielbetrieb teil. Dass man hier das Augenmerk vor allem auf die Jugendarbeit richtete, sollte für die Zukunft unseres Vereines richtungweisende Bedeutung haben. Doch ehe der heutige Stand von zwölf Junioren-, drei Herren- und zwei Seniorenmannschaften erreicht werden konnte, verging eine lange Zeit, in der sich der Verein wie im richtigen menschlichen Leben mit Höhen und Tiefen, Freude und Trauer auseinander setzen musste.

Das erste offizielle Spiel des Vereins fand auf Einladung einer Jugendmannschaft der damaligen DJK Burgebrach statt. Dass dies verloren wurde, tat der Aufbruchstimmung keinen Abbruch, im Gegenteil: bereits am 14. Juli 1950 konnte das erste Sommersportfesr auf dem Platz des FC Wacker durchgeführt werden. Die Schwierigkeit, einen geeigneten Fußballplatz zu finden, sollte - wie später gezeigt wird - noch lange ein Problem darstellen. Nach einigen Freundschaftsspielen und Einladungsturnieren wurden erstmals im Spieljahr 1950/51 die beiden Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Bis 1953 diente eine "Sandwüste" an der Stelle, wo heute der Faltbootclub beheimatet ist, als Spielfeld. Dass gerade in den ersten Jahren auf Grund der mangelnden Wettkampferfahrung nicht nur Erfolge gefeiert werden konnten, ist nur allzu verständlich.
Doch spielen in jedem DJK-Verein neben dem Sport auch die Geselligkeit und der christliche Gedanke eine große Rolle. Sie fördern den Zusammenhalt, der manchen sportlichen Sieg erst ermöglicht. Und so konnte im Sommer 1952 die von Pater Feuerlein betreute Schülermannschaft den ersten Gruppensieg vor dem ASV Gaustadt erreichen. Mit einem 2:1-Endspielerfolg gegen den SC 08 Bamberg bei der Kreismeisterschaft gelang noch eine Steigerung. Aber auch in der Jugendmannschaft zeichnete sich durch den Sieg bei unserem eigenen Sportfest vor Mannschaften wie dem 1. FC und TSV Eintracht Bamberg ein sportlicher Aufstieg ab.

 

  ... - 1966

Am 16.05.1952 wurde eine neue Epoche in der Fußballabteilung unserer DJK Don Bosco Bamberg eingeleitet: Unter Vorsitz von Pater Feuerlein erging der Beschluss, eine 1. Fußballmannschaft ins Leben zurufen. Die neu aufgestellte Elf startete im Spieljahr 1952/53 in der C-Klasse Bamberg Gruppe 1. Leider musste die junge Mannschaft in der Vorrunde eine Niederlagenserie verkraften, ehe nach einigen Anlaufschwierigkeiten mit einer Steigerung der spielerischen Qualität die ersten Siege gefeiert werden konnten. Sie konnte nach der ersten Saison mit 15:33 Punkten lediglich einen hinteren Tabellenplatz belegen, während die Schülermannschaft bereits zum zweiten Mal die Kreismeisterschaft (4:0 gegen SC 08 Bamberg) errang.

Auf dem 1953 von der aufgelösten SpVgg Bamberg übernommenen Platz (wo heute das Hallenbad steht) konnte die Herrenmannschaft im September 1954 die Tabellenspitze erkämpfen und so erstmals die sportlichen Weichen Richtung B-Klasse stellen. Da diese Spitzenposition bis zum letzten Spieltag gehalten werden konnte, errang unsere DJK-Elf mit dem ausgezeichneten Punktekonto von 38:2 und dem Torverhältnis von 135:18 erstmals überlegen und ungeschlagen die Meisterschaft. Erwähnt werden sollte hier Peter Bögelein, der mit 42 Toren der überragende Torschütze der jungen Truppe (Durchschnittsalter 20 Jahre) war, aber leider danach zum 1. FC Bamberg wechselte, um dort ein Stück Bamberger Fußballgeschichte zu schreiben.
Doch auch ohne diesen großen Leistungsträger schaffte es dann unsere Mannschaft, sich in der Umgebung der B-Klasse zu stabilisieren. Im Juli 1956 kam es zur Fusion der beiden Bamberger DJK-Vereine, DJK Franken und DJK Don Bosco, unter welchem letzteren Namen der Gesamtverein bis heute weiterexistiert.
Eine Glanzstunde erlebte der noch junge Verein im März 1957 mit dem erstmaligen Aufstieg in die A-Klasse. Nach 24 überzeugenden Spielen hatte man einige renommierte Mannschaften hinter sich gelassen.

Doch wie so oft folgte dem Höhepunkt auch der Absturz. Dass der Abstieg nach nur einjährigem Aufenthalt in der A-Klasse der Anfang einer langen Talfahrt war, von der sich unsere DJK fast nicht mehr erholt hätte, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Nach einigen Jahren im Mittelfeld der B-Klasse brachte die Saison 66/67 mit frustrierenden 15:45 Punkten und 47:150 Toren den unvermeidlichen Abstieg in die unterste Spielklasse. Das war auch darauf zurückzufuhren, dass der jungen, unerfahrenen Mannschaft der erforderliche moralische Rückhalt seitens der Verantwortlichen fast völlig fehlte.

Noch schlimmer als das sportliche Tief war, dass die gesamte Vorstandschaft ihre Ämter niederlegte und den Verein in seine bis heute schwerste Krise stürzte. Als am 24. Juli 1964 eine neue Vorstandschaft gewählt werden sollte und dies mangels Bereitschaft nicht möglich war, musste eine außerordentliche Generalversammlung einberufen werden. Am 1. August stand der Verein DJK Don Bosco Bamberg vor dem Aus! Bei der Abstimmung über den Antrag auf Auflösung des Vereins gab es folgendes Ergebnis: für Auflösung neun Stimmen, gegen Auflösung neun Stimmen und zwei Enthaltungen.

Welche Gefühle müssen erst diejenigen gehabt haben, die damals mit vollem Herzen für die Ideen der DJK standen. Es scheint aber, dass dieser Tiefschlag so manche ungeahnte Kräfte freigesetzt hat. Denjenigen, die sich damals erklärten, den Verein zu retten, allen voran unser heutiger Ehrenvorstand Alois Dormann, haben wir es zu verdanken, dass sich unsere DJK entwickeln konnte, was sie heute ist. Auf was hätten wir verzichten müssen! Unzählige schöne, vergnügte Stunden und mancher sportliche Erfolg wären ohne dieses „Jetzt-erst-recht"-Gefühl, das in dieser schwierigen, problematischen Phase entstanden war, nicht möglich gewesen.

Doch wieder zurück zum Sportlichen: ohne große Erwartungen in die folgende Saison gestartet, tat sich die Rumpf- und Verlegenheitsmannschaft in der C-Klasse, wie erwartet, schwer. Nach einem Mittelfeldplatz 1966 folgte ein Jahr später der ernüchternde vorletzte Platz.

 

  ... - 1977

Allerdings konnte ab dem Jahre 1967 ein langsamer, aber konstanter Aufschwung verzeichnet werden. Beflügelt durch den neuen Sportplatz am Weidendamm, der zu Pfingsten 1967 eingeweiht wurde, steigerte sich die Mannschaft unverkennbar. So sah es in der Saison 68/69 lange so aus, als ob die junge, erfolgshungrige DJK-Truppe unter Leitung von Trainer Herbert Wunner den ersehnten Wiederaufstieg erreichen könnte. Leider fehlte in der Aufstiegsrunde das nötige Glück, das zum Erfolg dazu gehört. Nicht fehlte es an der guten Kameradschaft. Das spürt man noch heute, wenn man einen Aktiven aus der damaligen Zeit auf den Zusammenhalt anspricht.

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1967 wurde unser früherer Fußballplatz am Weidendamm feierlich eingeweiht.

Dieser trug sicherlich auch zum Erfolg im darauffolgenden Jahr bei. Zum 20-jährigen Jubiläum konnten die C-Klassen-Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg (mit 46:10 Punkten und 97:27 Toren) erreicht werden. Das blieb aber nicht der einzige sportliche Höhepunkt in der Saison 69/70. Die 1. Mannschaft konnte sich im DFB-Pokal auf Bezirksebene bis ins Halbfinale vorspielen, in dem der Bayernligist VfB Coburg erst nach hartem Kampf den Sieg errang. Ein Grundstein für diese Erfolge wurde bereits zu Beginn der Saison gelegt. Mit Helmut Schlegel übernahm ein Mann die Trainerarbeit, der die sportliche Entwicklung unserer DJK bis in die heutige Zeit wie kein zweiter prägte. Er führte die Mannschaft als Aufsteiger über den 6. Platz im ersten Jahr schon im 2. B-Klassen-Jahr über die Relegationsspiele in die A-Klosse (1971/72). Nach einem 4:0 gegen den FC Viereth sowie einem knappen 2:1 gegen Heilgersdorf wurde der zweite Aufstieg in die A-Klasse nach 1956 gefeiert. Bemerkenswert auch, dass die Reservemannschaft mit überzeugenden 49:3 Punkten und 103:13 Toren überlegen ihre erste Meisterschaft erzielen konnte.
Nun folgte ein Abschnitt in der Geschichte der Fußballabteilung, der sich durch Konstanz und Spielstärke auszeichnete. Unter Leitung von Trainer Helmut Schlegel wurde unsere 1. Mannschaft ein fester Bestandteil der Bamberger A-Klasse. Einige Male war man nahe daran, im Spitzenkampf ein Wörtchen mitzureden, doch das fehlende Quäntchen Glück und Verletzungspech verhinderten die Krönung der so erfolgreichen 70er Jahre.
Im Juli 1 977 hatte dann auch die Jugendarbeit wieder einen großen Fortschritt zu verzeichnen. Die A-Jugend stand gegen einen scheinbar übermächtigen 1. FC Bamberg im Endspiel um die Stadtmeisterschaft. Dass dieses Spiel dann mit 4:5 nach Elfmeterschießen verlorenging, ist schlichtweg unglücklichen Umständen zuzuschreiben. Aber wenn man sich die Mannschaftsaufstellung dieser Elf genauer anschaut, wird man feststellen können, dass diese Jugendlichen der Grundstock für weitere siegreiche Mannschaften im Herrenbereich waren. Wie so oft profitierten die 1. und 2. Mannschaft von der guten Jugend- und Schülerarbeit.
Aber bis sich die jungen Spieler in der 1. Mannschaft zurechtfanden, musste deren bitterer Abstieg nach acht Jahren A-Klasse hingenommen werden.Die neue Mannschaft konnte auch in den folgenden Jahren lediglich Mittelfeldplätze in der Tabelle der B-Klasse erreichen.

 

  ... - 1984

Am 17. Juni 1980 fand anlässlich des 30-jährigen Bestehens unseres Vereins ein Spiel gegen den 1. FC Bamberg, das mit 0:4 verlorenging, statt. Es war das letzte Spiel auf dem traditionsreichen Platz am Weidendamm. Nach jahrelangem Bemühen der DJK stand zum Jahreswechsel 1979/80 endgültig fest, dass der Verein im Stadtteil Wildensorg eine neue, endgültige Bleibe finden sollte. Bis es soweit war, musste allerdings eine erneute Wanderschaft hingenommen werden. Da das alte Gelände vom Privatbesitzer in Anspruch genommen wurde und die neue Anlage noch im Bau war, mussten wir uns bis 1983 mit dem Platz an der Armeestraße als Provisorium begnügen.

altes spiel

Am 17. Juni 1980 findet das letzte Spiel am traditionsreichen Platz am Weidendamm gegen den FC Bamberg statt (0:4).

Bemerkenswertes war 1981 aus der B-Jugend zu vermelden. Erstmals schaffte es eine Fußballmannschaft der DJK Don Bosco Bamberg in die Bezirksliga Oberfranken aufzusteigen. Doss dies keine Eintagsfliege war, bewies die Mannschaft durch den souveränen Klassenerhalt (8. Platz) in der Eliteliga der B-Jugendlichen.
Am 27.03.1983 übernahm der Verein den neuen Sportplatz in Wildensorg. Nach der Platzweihe durch unseren damaligen geistlichen Beirat und DJK-Freund Prälat Hans Wich wurde der Spielbetrieb mit einem 4:1-Sieg gegen FC Oberhaid eröffnet.
Die DJK hatte nun nach den anstrengenden und ereignisreichen Wanderjahren endlich ein festes Zuhause gefunden. Es ist der lobenswerte Einsatz vieler Mitglieder hervorzuheben, durch den der Bau des neuen Vereinsgeländes erst ermöglicht wurde. Wie viele Stunden haben sie, allen voran Mitglieder wie Armin Koch oder Erwin Söldner, in Wildensorg verbracht, um der DJK ihre neue Heimat so schön wie möglich zu gestalten!

 

Platzweihe1

Im März 1983 wurden die Sportplätze und das Vereinsheim eingeweiht. Die Weihe vollzog damals Prälat Hans Wich.

Der Umzug an den südlichen Stadtrand hatte auch auf die Mitgliederbewegung in unserer DJK positive Auswirkungen. Durch den Zuwachs vor allem aus den Stadtteilen Wildensorg und Süd-West wurde 1994 der bisherige Mitgliederhöchststand von knapp 1000 erreicht. Die Folge war, dass die DJK bereits in der Saison 1983/84 als einer der ersten Vereine im Landkreis Bamberg eine 3. Mannschaft zum Spielbetrieb anmelden konnte. Aber auch in den sportlichen Leistungen erhofften die Verantwortlichen eine Steigerung, d.h., den Wiederaufstieg der 1. Mannschaft in die A-Klasse. Und die Hoffnungen erfüllten sich. Mit einem 1:1 beim TSV Schammelsdorf (Tor: Herbei Koch) wurde der erneute Aufstieg bereits im Mai 1984 vorzeitig gesichert. Sechs beschwerliche B-Klassen-Spielzeiten lagen hinter der Mannschaft, und es konnte nun der Blick nach vorne gerichtet werden. Die 2. Mannschaft komplettierte den Erfolg in überzeugender Art und Weise mit der Reservemeisterschaft.

  ... - 1989

Die Truppe um Spielertrainer Dieter Hahn konnte die Euphorie ins neue Spieljahr mitnehmen und spielte die gesamte Vorrunde der Spielzeit 84/85 um sie Spitzenplätze mit. Nachdem allerdings in der Rückrunde das spielerische Niveau der Hinserie nicht mehr gehalten werden konnte, musste man mit dem 10. Platz in der Endabrechnung zufrieden sein. Nicht vergessen werden sollte, dass unsere Mannschaft nach Abschluss der Spielrunde mit einem bemerkenswerten 3:2-Endspielerfolg gegen den 1. FC Bamberg erstmals die Stadtmeisterschaft der Senioren erringen konnte.
Doch leider dauerte das Gastspiel in der A-Klasse lediglich zwei Spielzeiten, ehe nach einem von Beginn an verkorksten Jahr wieder der bittere Gang in die B-Klasse angetreten werden musste. Während die Herrenmannschaften nach diesem erneuten Abstieg vor erheblichen Problemen standen, konnte aber aus der Jugendabteilung Positives vermeldet werden. Mit der Spielzeit 1983/84 übernahmen Helmut Schlegel und Armin Koch die Verantwortung in der Jugendabteilung, um sie in die erfolgreichste Zeit der Vereinsgeschichte zu führen. Die Arbeit trug erstmals Früchte, als die B-Jugend die Spielzeit 1984/85 als Tabellenerster abschloss und in den Aufstiegsspielen den SV Hallstadt mit 0:0 und 3:2 Toren besiegte. Während sich die B-Jugend in der Bezirksliga Oberfranken etablierte, konnte eine DJK-A-Jugend 1987 erstmals den Aufstieg in die Bezirksklasse feiern. Dass sich die DJK Don Bosco Bamberg zu einer festen Größe im Jugendfußball Oberfrankens entwickelt hatte, wurde 1990 bestätigt, als die B-Jugend nach zwischenzeitlichem Abstieg nochmals mit einem 4:2-Sieg über den SC Kemmern den Aufstieg schaffte.

Nach diesem kurzen Ausflug in die Jugendabteilung zurück zu den Herrenmannschaften: Trotz des Abstiegs 1 986 konnte die Mannschaft gehalten werden, und so war es fast folgerichtig, dass nach einigen Jahren in der Spitzengruppe der B-Klasse 1989 unter der sportlichen Leitung von Trainer Hans-Jürgen Ganzmann wieder der Aufstieg in die A-Klasse gelang. Nach einem packenden Spitzenkampf mit dem SC Heiligenstadt um Platz 1 vom ersten Spieltag der Saison 1988/89 an musste sich unsere Mannschaft am Ende unglücklicherweise mit dem 2. Platz zufriedengeben. Diese Platzierung berechtigte aber zu den Aufstiegsspielen. Viele Anhänger fanden den Weg nach Reckendorf, wo mit viel Zuversicht dem Spiel gegen den A-Klassen-Schleuderplatzinhaber VfB Autenhausen entgegengesehen wurde. Und unsere Elf startet verheißungsvoll. Durch ein furioses Tor von Youngster Harald Bauer ging sie mit 1:0 in Führung. Doch trotz weiterhin überlegen geführtem Spiel musste man sich schließlich doch noch mit 1:2 geschlagen geben. Die Enttäuschung, ein weiteres Relegationsspiel bestreiten zu müssen, wich aber bald der Erleichterung und dem Aufstiegsjubel, als bekannt wurde, dass durch den Aufstieg des FC Strullendorf in die Bezirksliga auch unsere DJK aufgestiegen war. Mit ihrer erneuten Meisterschaft bestätigte im selben Jahr die Reserve, dass in unserem Verein fußballerische Klasse auf breiter
Ebene gezeigt wird.
Ein Wermutstropfen fiel allerdings in die Freude über das erfolgreiche Saisonfinale. Viele verdiente Spieler, wie Walter Reißner, Heinz Schöpplein, Jürgen Schmidt, Perry Tung, Udo Haßfurther, Dieter Hahn und Herbert Koch, beendeten ihre aktive Zeit in der 1. Mannschaft und gründeten eine neue Alte-Herren-Mannschaft, die AH-2. So war Trainer Ganzmann gezwungen, aus den verbliebenen Spielern der 1. und 2. Mannschaft sowie zahlreichen Spielern aus der Bezirksklassejugend eine starke Mannschaft zu formen. Die von vielen befürchteten Probleme traten dann auch auf, und im Herbst 1989 befand man sich mit2:18 Punkten auf dem letzten Platz. Auch ein kurzes Zwischenhoch zum Jahreswechsel hielt nicht an, und so wurde zum 40-jährigen Jubiläum der Abstieg bittere Wirklichkeit. Doch in dieser Spielzeit machte eine andere Mannschaft auf sich aufmerksam. Erstmals nahm eine Alte-Herren-Mannschaft an der Punktspielrunde teil und hatte sofort Erfolg. Die oben erwähnte neugegründete AH-2 wurde Kreismeister und scheiterte nur äußerst unglücklich in der Bezirksausscheidung.

  ... - 1994

Zu Beginn der Spielzeit 1990/91 wurden die Weichen für die Zukunft gestellt. Unter dem Gespann Norbert Knorr (Spielleiter) und Max David (Trainer) ging es eindeutig aufwärts. Sie hatten die sicherlich nicht leichte Aufgabe, eine spielstarke Mannschaft auf die Beine zu stellen. Die Mannschaft um Kapitän Jörg Hellmich konnte gehalten werden und durch einige starke Neuzugänge und Jugendspieler gut ergänzt. Dass die Neuformierung gelungen war, wurde vom ersten Spieltag an eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die guten Leistungen über die gesamte Saison wurden mit dem Aufstieg belohnt.
Um nicht in den Ruf einer Fahrstuhlmannschaft zu geraten, musste man nun wieder einen längeren Aufenthalt in der Bamberger A-Klosse anstreben.Mit der Euphorie des Aufstiegs konnten in der Spielzeit 1991/92 zunächst auch etliche gute Resultate erzielt werden. Doch stand man vor dem Problem, dass in diesem Jahr die zwei A-Klassen Nord und Süd zu einer zusammengefasst werden sollten, was eine verschärfte Abstiegsregelung zur Folge hatte. Dass von 12 Mannschaften fünf direkt absteigen sollten und eine in die Relegation musste, hatte auch für unsere Mannschaft Auswirkungen. Fast wäre es so erneut zum Abstieg gekommen.
Allen Verantwortlichen, Spielern und Fans wird sicherlich der Augenblick unvergessen bleiben, als Trainer Max David das "allerletzte Aufgebot" (mit Bernd Schmidt und Stephan Dellermann gaben zwei große Jugendtalente ihren Einstand im Herrenbereich) im Relegationsspiel in Stegaurach gegen den SV Reundorf aufs Feld schickte. Dass dieses rückblickend für die folgenden Jahre richtungweisende Spiel nach 1:2-Rückstand noch mit 3:2 (Tore: Klaus Paul, Rüdiger Hellmich, Normon Neller) gewonnen werden konnte, ist wohl zu den größeren Überraschungen der Vereinsgeschichte zu zählen.
Wer aber nun gemeint hatte, die größten Schwierigkeiten seien gemeistert, sah sich zu Beginn der folgenden Saison eines Besseren belehrt. Sage und schreibe bis zu neun Stammspieler verletzten sich so schwer, dass die Mannschaft erst im November komplett auflaufen konnte. Wenn sich die junge Mannschaft nach 5:19 Punkten nicht aufgab, hatte das einen für eine DJK-Elf typischen Grund: Kameradschaft und Zusammenhalt gingen auch in sportlich schlechten Zeiten nicht verloren. Nur so war es möglich, dass am Ende der Rückrunde die Talfahrt mit einer schier unglaublichen Siegesserie (10:0 Punkten) beendet und der Klassenerholt, an den kaum mehr jemand geglaubt hatte, geschafft wurde. Selten werden Meisterschaften derart gefeiert wie damals der Nichtabstieg. Nach dem letzten und entscheidenden Spiel in Eisendorf (3:0) spritzte nicht nur der Siegessekt, sondern es floss auch so manche Träne.

Bundessportfest Prozession

1993 stand für die DJK alles im Zeichen des DJK-Bundessportfestes, das erstmals in Bamberg stattfand. Am Schluss waren sich alle einig: das Fest war ein großer Erfolg.

Dieser Nichtabstieg hat, wie der Saisonverlauf 1993/94 zeigte, der Mannschaft neue Impulse gegeben. Außerdem konnte durch einige spielstarke Neuzugänge neben dem kämpferischen auch spielerischer Glanz hinzugewonnen werden. Der Weg in der Saison 1993/94 unter dem neuen Trainer Thomas Fleischmann führte an die A-Klassen-Spitze, und nachdem lange um den Aufstieg mitgespielt werden konnte, erreichte die "Mannschaft der Zukunft" einen beachtlichen 4. Platz.
Das Jahr 1994 wird aus sportlicher Sicht als das bisher erfolgreichste in die Vereinsgeschichte eingehen. Neben der guten Platzierung in der Punkterunde konnten alle möglichen Titel im Bamberger Fußball gewonnen werden. Außer Stadt- und Kreismeister in der Halle (2:1-Endspielsieg gegen FSV Buttenheim) wurde unsere DJK durch ein 2:0 gegen den BSC Bamberg noch Stadtmeister auf dem Feld. Eine bisher beispiellose Bilanz im Bamberger Fußball !!

  ... - 1998

Auf Funktionärsebene fanden in diesem Jahr bedeutende Veränderungen statt. Im März 1994 trat auf eigenen Wunsch der 1. Vorsitzende Alois Dormann zurück, der wie kein zweiter unsere DJK Don Bosco Bamberg in seinen 30 Amtsjahren geprägt hat. Er hat auch als amtierender Diözesanvorstand den Namen der DJK weit über die Grenzen Bambergs hinaus bekannt und beliebt gemacht. Die vielen Veranstaltungen unter seiner Regie, deren Höhepunkt das DJK-Bundessportfest 1993 in Bamberg war, fanden großen Anklang und breite Zustimmung. Mit einer bewegenden Ansprache ehrte das Vorstandsmitglied Günther Schmitt im Namen des Vereins den langjährigen Vorsitzenden und verlieh ihm den Titel des Ehrenvorstandes.

 Dormann Alois ultsch sw 200 

Wachablösung bei der DJK: im März 1994 tritt nach 30 erfolgreichen Amtsjahren Alois Dormann (li.) zurück und Josef Ultsch (re.) übernimmt die Vorstandschaft.

Mit Josef Ultsch, Heiner Bauer, Günter Dellermann, Udo Haßfurther, Armin Koch und Gerhard Sperber traten als neue Vorstände langjährige verdiente Mitglieder in den großen Schatten ihres Vorgängers.
Im Jubiläumsjahr 1995 konnte lange um die Spitzenposition mitgespielt werden, ehe eine Verletzungsserie den Höhenflug stoppte, so dass 'nur ein Platz im Mittelfeld erreicht wurde. In diesem Jahr konnte mit einem reich an Höhepunkten veranstalteten Sommerfest das 45-jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden. Die Vereinsmitglieder und viele, viele Besucher erlebten unvergessliche Stunden im überfüllten Festzelt und auf unserer schönen Anlage in Wildensorg. Voller Tatendrang und mit einigen "namhaften" Neuzugängen startete die DJK als Favorit in die darauffolgende A-Klassen-Saison. Doch wie so oft kommt Hochmut vor dem Fall. Bereits im Herbst hatte die Mannschaft einen beträchtlichen Rückstand auf die Vorderplätze. Die Turbulenzen zwangen die Verantwortlichen zu handeln. Mit dem Trainerwechsel von Otto Band zu Heinz Rettig wurde die Notbremse gezogen. Dieser Wechsel sollte weitreichende Folgen haben. Mit einer disziplinierten und schnörkelloser Spielweise wurde das Feld von hinten aufgeräumt. Der 11-Punkte-Rückstand auf den ASV Reckendorf wurde nach der Winterpause in imponierender Art und Weise aufgeholt. Bereits am vorletzten Spieltag konnte man nach einem 6:0-Sieg beim FV 1912 Bamberg erstmals die Meisterschaft in der höchsten Spielklosse auf Kreisebene feiern. Durch den 1. Platz der Reserve, den diese in überzeugender Art und Weise herausspielte, konnte die seltene Doppelmeisterschaft errungen werden.
In die erste Bezirksliga-Saison wurde der Schwung mitgenommen und nach fünf Spieltagen der 1. Tabellenplatz erklommen. Aber alsbald wurde die Mannschaft auf den harten Bezirksliga-Boden zurückgeholt; der Klassenerhalt konnte aber bereits frühzeitig gesichert werden. Unsere Reserve-Mannschaft nahm auf Grund der Neuregelung das erste Mal an der Pflichtspielrunde der ersten Mannschaften teil. In der C-Klasse 1 wurde ein beachtlicher Platz im Mittelfeld belegt.
Die Saison 1997/98 lief sicherlich nicht so, wie es sich Spieler und Verantwortliche gedacht haben. Dass in dieser jungen Mannschaft mehr steckte als der Relegationsplatz, zeigte sie immer wieder. Aber leider zu selten. Das klare 3:0 beim TSV Wilhelmsthal am letzten Spieltag reichte nicht. Durch das gleichzeitige 4:3 des Mitkonkurrenten TSV Burgebrach (erzielt wenige Minuten vor dem Abpfiff) musste die DJK-Elf in die Relegation gegen den SV/RW Lisberg. Vor über 1000 Zuschauern in Walsdorf setzte es eine völlig verdiente und enttäuschende 0:4-Niederlage. Der Abstieg war besiegelt.
Ein großer Erfolg konnte in der Winterpause erzielt werden. Beim stark besetzten traditionellen Hallenturnier des ASV Gaustadt konnte die DJK das erste Mal den Siegerpokal in Empfang nehmen. Dieser prestigeträchtige Gewinn zählt umso mehr, als dass man so namhafte Mannschaften wie die SpVgg Stegaurach, 1. FC Bamberg oder den SV Memmeisdorf hinter sich lassen konnte.

 

  ... - 2000

Zu Beginn der Spielrunde 1998/99 musste in der mittlerweile neugegründeten Kreisliga (vorher A-Klasse) ein Schnitt gemacht werden. Einige Spieler verließen entgegen ihrer vorherigen Zusagen den Verein. Dieser Neubeginn sollte - wie sich später herausstellte - ein Glücksfall sein. Trainer Ernst Baumgartl übernahm mit viel Engagement eine Mannschaft, die vom Abstieg noch sichtlich geschockt in die Saison startete. Anfang September fand sich die DJK auf den letzten Platz wieder. Doch die Arbeit von Trainer, Spielleiter und Spieler zahlte sich aus. Die Leistungen wurden immer besser und am Ende reichte es zu einem achten Platz, der auch Hoffnung auf die Zukunft mochte. Glück hatte der Verein für die Saison 1999/2000 auch mit den Neuzugängen. Die Spieler ergänzten den Kader nicht nur sportlich optimal. Auch menschlich wuchsen die aktiven Herrenmannschaften zu einer echten Einheit. Der verdiente Lohn war die sensationelle Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg im Jubiläumsjahr. Mit letztlich neun Punkten Vorsprung wurde der stärkste Verfolger, der TSV Burgebrach auf Distanz gehalten. Die letzten zwei Saisonspiele (1:1 beim SC 08 Bamberg und 2:1 gegen TSV Burgebrach) werden alle Freunde der DJK nicht vergessen. Selten war bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern die Freude und Begeisterung so groß. Diese Serie hat gezeigt, dass man im Sport mit Kameradschaft und Freude auch nicht für möglich gehaltene Erfolge erreichen kann.

 

djk bamberg

Nach dem Abstieg 1998 kommt es am 17.05.2000 zum schönsten Erfolg der letzten Jahre: Unter Manfred Quotschalla gelingt mit einer kameradschaftlich beeindruckenden Mannschaft der erneute Aufstieg in die Bezirksliga.

In der AH-Abteilung hat sich in der jüngeren Vergangenheit einiges getan. Stand man Ende 1998 bedingt durch Spielermangel kurz vor der Auflösung, ist nun ein klarer Aufwärtstrend zu verzeichnen. Ging die DJK ins letzte Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts noch mit zwei Mannschaften, so kam es fast dazu, nicht einmal mehr eine Mannschaft zu stellen. Doch die Initiative 'AH 2000" schaffte die Wende. Mit reduziertem Spielplan konnte die AH-Abteilung aufrecht erhalten werden. Hierbei gilt den Initiatoren um Hans-Peter Hebeis für ihre mühsame Arbeit ein großer Dank. Es ist mit Worten gar nicht zu beschreiben, wie wichtig eine AH-Mannschaft für einen Verein ist. Sind es doch vor allem die "alten" Kämpfer, die ihre Dienste (insbesondere auch neben dem Platze) den Verein zur Verfügung stellen. Mittlerweile hat die "Alten Herren" wieder einen kompletten Spielplan. Auch die sportlichen Erfolge ließen nicht lange auf sich warten. Es geht also wieder deutlich aufwärts.
Auch bei den Jugend- und Schülermannschaften musste in den vergangenen Jahren so manches Tal durchschritten werden. So konnte der Spielbetrieb in der A-Jugend nach Jahren in der Kreisliga nicht mehr aufrecht erhalten werden. Auf Grund der Altersstruktur wurde ab der Saison 1998/99 die A-Jugend aufgelöst und eine B-Jugend aufgebaut. Die Arbeit von Trainer Heinz Rettig, der seit drei Jahren die Geschicke leitet, zahlt sich langsam aus. So wurden im neuen Spieljahr erstmals seit vielen Jahren wieder eine A- und B-Jugend am Spielbetrieb teilnehmen. Erfolgreicher war die Schülerabteilung. So konnte das Aushängeschild, die jetzige D-11, 1998 sämtliche Titel erringen (Kreismeister, Kreispokal, Stadtmeister). Die vorläufige Krönung war sicherlich der erstmalige Gewinn der Hallenbezirksmeisterschaft in diesem Jahr sowie die Meisterschaft der zweiten D-11. Ein weiterer erfreulicher Aspekt ist, dass seit letztem Jahr auch erstmals eine G-Junioren-Mannschaft (4-6 Jahre) dem runden Leder hinterherjagt. Im Moment nehmen zehn Jugend- und Schülermannschaften am Spielbetrieb teil. Bei der DJK Don Bosco kann man zu Recht stolz darauf sein, dass ab dem neuen Spieljahr bei allen Altersklassen (von der G- bis zu A-Junioren) eine Mannschaft gemeldet ist. Als DJK-Verein, der der Jugend verbunden ist, ist dies Verpflichtung auch für die kommenden Jahre.
Bei einem Verein ist es immer ein Geben und Nehmen. Beides kann Freude bereiten. Diese Freude am Verein sollte in unser diesjähriges Sommerfest und auch in die anstehenden Aufgaben mitgenommen werden. Neben den sportlichen Herausforderungen, wie die "Bezirksliga" oder die Jugendarbeit, steht vor allem der Neubau des Vereinsheimes an. Hier ist neben der ideellen Unterstützung auch tatkräftiges "Zulangen" erforderlich. Es ist zu hoffen, dass sich viele fleißige Helfer finden, um auf unserem schönen Vereinsgelände in Wildensorg dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.

 

 

  ... - 2004

Im ersten Jahr in der Bezirksliga belegte die erste Mannschaft den 10.Platz. Man hoffte die vergangenen Zeiten als Fahrstuhlmannschaft zwischen Kreisklasse und Bezirksliga nun beenden zu können.

Allerdings war der Abstieg in der nächsten Saison trotz Trainerwechsel von Horst Wenzel zu Heinz Rettig nicht zu verhindern. In der Endtabelle wurde man 15. von 17. Mannschaften.

Trainer Georg Lunz kommt nun zum ersten mal zur DJK und man belegt in der Kreisklasse einen Mittelfeldplatz.

Am 23.Juni 2003 begann eine neue Zeitrechnung bei der DJK. Die Bagger rückten an, um das Projekt Vereinsheim in Angriff zu nehmen. Bereits am zweiten Abend war die Fläche des zukünftigen Vereinsheimes abgetragen. Sie hatte die Größe von 650 Quadratmeter. Im Laufe des Juli 2003 wurde das Fundament gelegt und anschließend mit den Mauerarbeiten begonnen.

Die 1. Mannschaft belegt in der Saison 2003/2004 den 5.Platz. Man war dran an der Spitze konnte aber noch nicht mitmischen. In der Reserverunde belegte die 2.Mannschaft einen guten dritten Platz hinter den Dauermeister Dörfleins. Trainer Lunz verlies uns zum Klassenhöheren in Richtung Pettstadt.

 

 

  ... - 2006

 Als neuer Trainer wurde Hans Höck verpflichtet.

Die 2. Mannschaft belegte wieder hinter Dörfleins den 3.Platz. Mit dem Abschneiden der 1.Mannschaft, die nur 8. wurde, war man nicht ganz so zufrieden. Man entschloss sich bereits zu Halbzeit nicht mehr mit Hans Höck weiterzuarbeiten. Zur gleichen Zeit hat auch Georg Lunz in Pettstadt hingeschmissen, und man entschied sich auf eine weitere Zusammenarbeit ab 2005. Dies sollte dann auch für Jahre eine gute Entscheidung sein.
In der A-Jugend wurde man Kreispokalsieger gegen TSV Hirschaid und erstmals Meister der Bezirksliga und somit auch erstmals Aufstieg in die BOL.
Das Trainergespann (Walter Reissner Andi Mock) hatten hier eine Mannschaft aufgebaut die über Jahre auch in der ersten eine vielversprechende Zukunft versprach.

Die Einweihung des neuen Vereinsheimes erfolgte im Rahmen einer Festwoche vom 10. bis zum 17.Juli 2004.

Erst einmal zur 2.Mannschaft, wieder 3.Platz hinter Dörfleins. Über Jahre also immer eine gute Platzierung. Die 1. Mannschaft wurde in der Kreisklasse hinter den SV Würgau, mit 79 Punkten und einen Torverhältnis von 117:27, nur zweiter und hatte die Möglichkeit über die Relegation den Aufstieg zu schaffen,das legendäre Relegationsspiel in Obersdorf gegen Steinwiesen, unter einer großen Zuschauerzahl, wird hier für jeden der dabei war unvergesslich bleiben. Nach einem 0:3 Rückstand in der 1.Halbzeit begann eine fulminante Aufholjagd in der 2.Halbezeit. Der Ausgleich in der 93.Minute ermöglichte die Verlängerung und letztlich den 4:3 Sieg.
Im Junioren Bereich war diese Saison bislang einmalig. A- (4.Platz) B-(2.Platz) und
Die C-(Platz 8) auf Bezirksebene.

 

  ... - 2010

In der ersten Saison in der Bezirksliga zeigte die 1.Mannschaft erfrischenden Angriffsfußball und beendete die Saison mit den 5.Platz. In der regionalen Presse wurden schon Sätze wie „Rasselbande mischt die Liga auf" gedruckt.
Die 2.Mannschaft nimmt nach den Aufstieg der ersten in der A-Klasse teil. Unter den Trainer Kurt Dorbert wurden sie auf Anhieb Meister und stiegen in die Kreisklasse auf.

DJK II Meisterschaft

Als einziger Verein gründete man 2006, unter Andreas Baumgärtel, eine dritte Mannschaft, die in der A-Klasse sich im Mittelfeld (9.Platz ) stabilisiert.

Nach dem ASV Gaustadt und dem SV Hallstadt bietet nun auch die DJK Don Bosco ein Kunstrasenfeld auf dem Sportgelände in Wildensorg. Entwicklungstechnisch auf allerhöchstem Niveau entstand unterhalb der Altenburg ein Platz der 3.Generation,

Artikel: http://www.anpfiff.info/sites/cms/artikel.aspx?SK=1&Btr=2137

Der DJK geht Jugend über alles. Deswegen wurde am 31.1.2007 ein Förderverein „Freunde der Don Bosco Jugend „ gegründet.

Artikel: http://www.djk-don-bosco-bamberg.de/index.php/verein/foerderverein


Derart dominant wie die DJK Don Bosco ist vorher wohl noch niemand durch die Bezirksliga spaziert. Überlegen sicherten sich die Wildensorger Titel und Aufstieg.

Tabellenspitze:

Tabelle 2007-2008


Für den historischen Alleingang war das Jugendprogramm verantwortlich:
Meisterschaft 2007-2008

Die 2.Mannschaft verpasste nach einem harten Endkampf und trotz 101 Toren den Aufstieg.

Tabelle 2. Mannschaft 2007-2008

 



Nach dem Aufstieg in die Bezirksoberliga machte man schon wieder auf sich aufmerksam. Als Aufsteiger belegte man den hervorragenden 4.Platz.

Tabelle 1. Mannschaft 2008-2009

 


Die 2.Mannschaft wurde trotz 109 Toren nur zweiter. Die Möglichkeit im Relegationsspiel gegen Trunstadt wurde nur knapp mit 0:1 verloren.

Die A-Jugend erreichte unter Trainer Stefan Rust den guten 3.Platz


Und weiter geht die Erfolgsgeschichte! Wo soll das noch hinführen? Die erste Mannschaft wird Meister in der Bezirksoberliga und steigt für die DJK zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in die Landesliga auf. Alle sprechen von einer goldenen Generation.
Die Mannschaft stieg mit 86:31 und 68 Punkten auf.
Landesliga wir kommen!

1. Mannschaft 2009-2010


In der zweiten Mannschaft wurde Kurt Dorbert durch Christian Martin abgelöst. Und endlich ist es soweit, sie wurde Meister und steigt in Bambergs höchster Liga der Kreisliga auf.

2. Mannschaft 2009-2010


Vom 12.-13.6.2010 richtet die DJK die deutsche Meisterschaft der U15 weiblich im Basketball aus. Die DJK wurde 2.deutscher Meister. Auch hier ist die Zukunft mit lauter Eigengewächsen ein wichtiges Ziel der DJK.

DJK Mädchen Basketball 2010

 

20.-25.Juli 2010 60 Jahre DJK
Hier wurde auch das 1000 Mitglied bei uns begrüßt.

60-Jähriges Bestehen DJK Don Bosco Bamberg

  ... - 2012

Und wieder eine Saison die alle zufrieden stellen muss!
Nach dem Aufstieg in die Landesliga stand die 1.Mannschaft mit 51 Punkten auf einen hervorragenden 7.Platz

Auch die 2.Mannschaft belegt als Aufsteiger in die Kreisklasse eine guten 9.Platz.

Und kein Jahr ohne Aufstieg? Ja den unsere 3. Mannschaft stieg als zweiter in die Kreisliga.

„Bayernweit einmalig" die DJK meldet im Oktober 2010 eine 4.Mannschaft an die den Rest der Saison außer Konkurrenz spielt.

29.1.2011: 3 Bayerischer Meister im Hallenfussball
Beim Endturnier in Würzburg verpassten man das Endspiel nach Führung gegen den Favoriten aus Würzburg nur knapp nach Verlängerung mit 2:3 und endete danach auf dem 3.Platz!

1. Jugend Aufstieg in die BOL

Basketball:
1.Damenmannschaft 3.Mai 2011 Meister der 2.Bundesliga.
Aus finanziellen Gründen wurde aber auf dem Aufstieg in die 1.Bundeliga verzichtet.

 

Anfang Juni wurde der Hauptplatz zu unseren 2 Kunstrasenplatz umgebaut.
Artikel: http://www.djk-don-bosco-bamberg.de/index.php/2012-05-12-05-47-45/kunstrasen
2. kunstrasen-bau-2. kunstrasen-bau-ii

Vor der Saison war bekannt dass die Klassen wieder einmal vom Verband umstrukturiert werden. Die Bezirksoberliga fällt weg, und eine neue Bayernliga Nord wird eingeführt. Unsere 1.Mannschaft konnte sich noch als 8. zum Abschluss der Saison qualifizieren. Zur Halbzeit war man als 7. noch voll dabei!
Anfang Januar entschied die Abteilungsleitung Fußball das man die Zusammenarbeit mit Trainer Georg Lunz beendet. Nach insgesamt 9 Jahren und drei Aufstiegen, die den Verein von der Kreisliga in die Landesliga führten, war Georg einer der erfolgreichsten Trainer bei der DJK. In der Rückrunde lief es bei der Mannschaft nicht mehr so gut, die Luft war raus!


Man konnte sich aber noch als 12. für die Relegation zur Bayerliga Nord qualifizieren. In der Relegation zur Bayerliga besann man sich wieder auf die alten Stärken und man konnte sich teilweise überlegen gegen Neustadt/Aisch und Feucht durchsetzten.
Damit war ein weiterer Höhepunkt geschafft: Die DJK ist in der neuen Bayernliga!

1. Mannschaft 2011-2012
Die 2.Mannschaft konnte sich im 2 Jahr in der Kreisliga mit einen für die DJK hervorragenden 6.Platz platzieren. 1 Spiel wird hier noch lange in Erinnerung sein. Nach einer 4:1 Führung gegen Hallstadt verlor man am Ende noch 4:7!

Nach Ihrem Aufstieg in die Kreisklasse konnte sich die 3.Mannschaft nicht halten und stieg als vorletzter wieder in die A-Klasse ab. Hier war mehr möglich aber Wille und Trainingsfleiß ließen zu wünschen übrig.

Die 4.Mannschaft belegte in der B-Klasse den 7.Platz.

Die A-Jugend belegte nach dem Aufstieg in die BOL einen hervorragenden 3 Platz.

Unser 1.Damenmannschaft wurde erneut Meister in der 2.Basketballbundesliga. Nach reiflicher Überlegung und Sicherstellung der Finanzen wurde der Aufstieg in die 1.Bundesliga, auch mit einen neuen Namen (DJK Brose Bamberg) des Hauptsponsors, ermöglicht.

Mit der Verpflichtung von Heiner Dumpert wollte die Fußballabteilungsleitung nochmal die Spielstärke der Mannschaft verbessern. Wir starteten furios in die Bayernliga Saison 2012/2013 und waren mit 3 Siegen und einen Remis an der Tabellenspitze. Danach folgten einige teilweise unglückliche Niederlagen (1:0 in Memmelsdorf). Mit den FC Schweinfurt 05 und der SpVgg Bayreuth musste unsere DJK auch gegen ehemalige Profivereine antreten und stellte sich gar nicht so blöd an. Das Spitzenspiel in Bayreuth endete 2:2 (immerhin mit den ehemaligen 1860 Profi Francis Kioyo). Gegen den späteren Meister FC Schweinfurt 05 spielte man zuhause 0:0. Allerdings war die Fankultur dieser Vereine für die DJK neu. Es wurden Sicherheitsspiele mit Fan Block und Gittern. Dies war für uns neu und ein erhöhter Aufwand!

Im Auswärtsspiel gegen die DJK Ammerthal gelang Jürgen Endres der 0:1 Siegtreffer, der dann auch noch zum Bayertreffer des Monats gewählt wurde. Da war was los, bei unserer DJK ist das Bayerische Fernsehen. 

Jürgen Endres

 

Danach gewann man immer weniger und man rutsche in das untere Drittel. Nach einer weiteren Niederlagen Serie wurde dann der Trainer Heiner Dumpert, für die DJK ungewöhnlich, freigestellt. Georg Hoydem übernahm, konnte allerdings den Abstieg auch nicht vermeiden. Der Abstieg war nach Meinung des Chronisten auf jeden Fall zu vermeiden. Besonders 2 Spiele sollten hier erwähnt werden. Das 2:2 gegen eine schwächere Mannschaft aus Memmelsdorf. Hier schien es aber das sich gerade die Spieler aus der 2.Mannschaft mit guten Leistung auf sich aufmerksam machen wollten. Und dann auch noch  das 1:0 gegen den ASV Hollfeld. Das letzte Spiel wurde in Würzburg mit 7:3 verloren und man stieg als dritt letzter ab.

Die Platzierungen der weiteren DJK Mannschaften:

2.Mannschaft Kreisliga 1 Bamberg  6.Platz

3.Mannschaft A Klasse 4 Bamberg 6.Platz

4.Mannschaft B Klasse 1 Bamberg 2.Platz

 

Die Basketballdamen stiegen nach einen Jahr wieder aus der 1.Bundesliga ab. Man verlor dann natürlich so erfolgreiche Eigengewächse wie Alina Hartmann, die mittlerweile auch in der Nationalmannschaft spielt. In der neuen Saison in der 2.Bundesliga wird wieder eine Mannschaft, mit vielen jungen Eigengewächsen, um unsere Jessy Miller und Liissi Sokman aufgebaut.

 

Am Dienstag, 19.2.2013 verstarb unser Ehrenvorsitzende Alois Dormann. Ohne ihn würde es die DJK vielleicht nicht geben. Alois wir denken an dich, Ruhe in Frieden.

 

Nach dem Abstieg verließen doch einige Stammspieler den Verein oder hörten auf. Dies machte die Trainersuche der Fußballabteilungsleitung nicht leichter. Sie dachte sogar auf einen Verzicht in der Landesliga nach. Dann war man sich mit Rolf Lamprecht einig. Als er aber, mangels Perspektive, absprang, sprang Gerd Schimmer ein. Obwohl auf dem Papier nur noch die Reste einer Mannschaft vorhanden waren. Gerd beschwerte sich nicht, er handelte, ließ seine Kontakte spielen und stellte einen Kader zusammen, der es ohne Probleme schaffte, den Verein nach dem Bayernliga Abstieg und dem Abschied von Dauer Erfolgscoach Georg Lunz wieder in ruhigeres Fahrwasser zu führen.

 


  ... - 2014

Die DJK beendete die Saison 2013/2014 in der Landesliga Nordwest mit einen 6.Platz.

Die Platzierungen der weiteren DJK Mannschaften:

2.Mannschaft Kreisliga 1 Bamberg 7.Platz

3.Mannschaft A-Klasse 4 Bamberg 13.Platz

 

Bei der DJK wurden bereits rechtzeitig die Weichen für die Zukunft gestellt. Gerd Schimmer wird auch in der kommenden Saison an der Linie stehen, für den scheidenden Christian Martin wurde Marco Zahn als Trainer für die 2.Mannschaft verpflichtet und Roland Zeitler übernimmt die 3.Mannschaft. Aber auch im Jugendbereich hat sich bereits vor Wochen entscheidendes getan. Der Verein verpflichtete Mario Zukolo als Jugendkoordinator. Damit waren wir wieder für die Zukunft gut aufgestellt.

 

In der Landesliga Saison 2014/2015 wollte man oben mitspielen. Die eigentlichen Favoriten waren aber der 1.FC Sand und der TSV Abtswind. Wir starteten mit einer unglaublichen Sieges Serie von 7 Siegen bevor dann das Spitzenduell gegen den 1.FC Sand anstand. Vor ca. 800 Zuschauer entwickelte sich ein rassiges Spitzenspiel, das die DJK mit 2:0 gewann. Der einzige Wermutstropfen, Christoph Kaiser verletzte sich schwer und viel längere Zeit aus. Der Youngstar Sebastian Fleischmann machte dann aber seine Sache sehr gut.

Sand

 

Die Siegesserie ging einfach weiter! Man verlor in der gesamten Saison nur 2 Spiele und es gab 4 unentschieden. Trotzdem war der Zweikampf mit dem 1.FC Sand bis zum Schluss spannend. Die DJK wurde mit einen unglaublichen Punkte Verhältnis Meister und war Aufsteiger in die Bayerliga Nord.

Aufstieg

 

In der ersten Saison schaffte Marco Zahn mit der 2.Mannschaft den 4.Platz. Es fällt auf das in all den Jahren immer wieder Aufsteiger gleich wieder aufstiegen. (Merkendorf Schammelsdorf usw.) Die 3.Mannschaft wurde dritter und die 4. wurde zweiter. Trotzdem meldete man dann die 4.Mannschaft wegen Spielermangel ab. Die U19 Jugend konnte sich in der Bezirksoberliga halten.

Die 1.Damenmannschaft im Basketball konnte in den Play Offs nur vom späteren Aufsteiger Keltern geschlagen werden.


Die DJK spielt mit der 1.Mannschaft in der Saison 2015/2016 in der Bayernliga Nord, wobei das Ziel nur der Klassenverbleib sein kann. Bemerkenswert ist das wir durch den Abstieg des Lokalrivalen FC Eintracht Bamberg aus der Regionalliga zum ersten mal in der Vereinsgeschichte in einer Klasse spielen! Es ging sehr durchwachsen los und man ordnete sich im hinteren Tabellendrittel ein. Bevor es dann zum Lokalderby mit dem FC Eintracht Bamberg kam, mussten wir unser Vereinsgeländer auf den zu erwartenden Zuschauerandrang einrichten. Eine Woche lang stellten, unter der Regie von Rudi Ziegler, fleißige Hände Geländer auf, rückten Bänke um, Grillplätze und Ausschank wurden eingerichtet. Die Feuerwehr in Wildensorg markierte Parkplätze auf einem bereits abgeernteten Feld.

FCE 1

Es musste ein Sondereingang für die FC Fans eingerichtet werden. Es war angerichtet! Bei herrlichen Fußballwetter kamen ca. 1280 Zuschauer. Dies war Zuschauerrekord bei der DJK, aber es hätten noch mehr Platz gehabt!

FCE 2

 

FCE 3

Der FC Eintracht legte furios los und es stand bereits nach 3 Minuten durch ihren Torjäger Allessane Kane 0:1. Danach gestaltete die DJK das Spiel ausgeglichener. Es dauerte aber bis zur 83 Minute bevor die DJK zum 1:1 ausgleichen konnte. Der FC Eintracht konnte dann aber, für die DJK sehr unglücklich, in der 93 Minute mit 1:2 in Führung gehen und gewann das Spiel mit diesem Ergebnis. Trotzdem hörte man rundherum Lob für die gelungene Veranstaltung.
Wenn nicht einige unbelehrbare Fans gegeben hätte.

Noch vor der Winterpause konnten wir uns mit drei Siegen etwas von den Abstiegsplätzen lösen. Spektakulär war das 6:4 gegen den Tabellenführer Eichstatt bei dem man schon 1:3 hinten lag.

 


  ... - 2016

In der Winterpause konnte sich die DJK mit spektakulären Neuzugängen verstärken. Von unsere Lokalrivalen kam dessen Torschütze Allesane Kane. Dieser Wechsel wurde dann aber erst nach einigen Wochen erklärbar. Der FC Eintracht war Zahlungsunfähig und man musste Insolvenz anmelden. Unser Rückspiel wurde vom Sportgericht mit 2:0 für uns gewertet. Durch die vielen Abgänge beim FC konnte man aber auch kein Spiel mehr gewinnen und man wurde letzter und erster Absteiger.

Die DJK war bereits 3 Spieltage vor Ende der Saison gesichert und konnte nicht mehr absteigen. Ein Riesenerfolg von unseren Jungs. Aber es geht weiter! Auch die 2.Mannschaft schaffte es, unter den scheidenden Trainer Marco Zahn, Meister in der Kreisklasse zu werden und damit erstmals Aufsteiger in die Bezirksliga.

1

Die 3.Mannschaft schaffte den Aufstieg mit einen Sieg über den TSC Bamberg in der Relegation.

2

 

Die A-Jugend schaffte nach einer tollen Saison nur den 2.Platz hinter den Meister JFG Steigerwald. Auch in den anderen Jugend und Schüler Mannschaften kamen durchwegs positive Meldungen.

Wie zum Beispiel: C1 - Kreisligameister
3
Die 1.Damenmannschaft schaffte wieder die Play Offs, verlor aber dann gegen Heidelberg.

 

 

 

 

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